Starten Sie mit Türspalten, Fensterdichtungen, Rollladenkästen, Steckdosen an Außenwänden, Heizkörpernischen und Leitungsdurchführungen. Prüfen Sie außerdem Kühlschrankdichtung, Duschkopf-Durchfluss und Thermostateinstellungen. Markieren Sie Auffälligkeiten mit Klebezetteln, damit spätere schnelle Maßnahmen zielgenau treffen und der Aufwand gut geplant bleibt.
Eine brennende Kerze oder ein Räucherstäbchen macht Luftbewegungen sichtbar, die Smartphone-Taschenlampe zeigt Spalten, ein Blatt Papier entlarvt undichte Türdichtungen. Notieren Sie Ergebnisse sofort im Notizbuch. Sicherheit zuerst: Keine offenen Flammen nahe Gasgeräten und niemals unbeaufsichtigt lassen.
Zwischenstecker mit Messfunktion zeigen sofort, was Fernseher, Router oder Ladegeräte wirklich ziehen. Viele Energieversorger bieten Portale mit Tageswerten. Wärmebildkameras kann man günstig mieten; eine einfache Temperaturpistole hilft ebenfalls. Achten Sie auf Datenschutz, und dokumentieren Vorher-Nachher-Werte konsequent.

Notieren Sie wöchentlich Strom-, Gas- und Wasserstände, markieren Maßnahmen und vergleichen Wochenmittel. Kleine Diagramme auf Papier oder im Handy motivieren mehr als vage Erinnerungen. Legen Sie realistische Ziele fest und belohnen konsequent Fortschritte, etwa mit einem gemütlichen, stromsparenden Filmabend.

Verteilen Sie Rollen: jemand misst, jemand schaltet aus, jemand dichtet ab. Jede Woche zählt die größte Einsparung. Kleine Belohnungen wie selbstgemachte Pizza motivieren nachhaltig. Wichtig: wertschätzend bleiben, niemanden beschämen, und gemeinsam erkennen, welche Maßnahmen wirklich Spaß machen und Wirkung zeigen.
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